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Bodenordnungsverfahren „Wernikow“ – Zaatzker Brücke als Durchlass für die Glinze zur Nutzung freigegeben

BOV Wernikow - Übergabe Brücke 01

auf dem Bild (v.l.n.r.)
Andrea Schirmeier – Landesamt für ländlichen Entwicklung, Holger Kippenhahn – Bürgermeister, Burkhard Schultz – Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft BOV „Wernikow“

Im angelaufenen Bodenordnungsverfahren „Wernikow“ ist die Gemeinde Heiligengrabe lt. Beschluss der Gemeindevertretung mit insgesamt 150.000 Euro beteiligt. Am vergangenen Montag (27. Januar 2014) konnte mit der Freigabe des Ersatzneubaus „Durchlass Glinze“ in Zaatzke eine wichtige Maßnahme im Interesse der einheimischen Landwirtschaft zum Erreichen des Grünlandes und der hinter der Brücke liegenden Grundstücke von Einwohnern der Gemeinde abgeschlossen werden.

BOV Wernikow - Übergabe Brücke 02

Seit dem Jahr 2004 machte sich eine Sperrung des Durchlasses infolge einer Brückenprüfung notwendig. Die untere Verkehrsbehörde legte Nutzungseinschränkungen (Sperrung für Schwerlast, Herabsetzung der Tragfähigkeit, Einschränkung der Fahrbahnbreite sowie Warnhinweise fest. Die untere Naturschutzbehörde empfahl als Ersatzneubau einen HAMCO-Durchlass.
Die Baustrecke betrug 52 m, sie begann 30 m vor dem Durchlass und endete 22 m dahinter. Es wurden die Stahlbetonplatten in dem besagten Bereich des Weges aufgenommen und zur Wiederverwendung gelagert. Die Fahrbahn wurde im Tiefeinbau neu hergestellt.

Es mussten keine Bäume gefällt werden. Der Durchlass (Maulprofil) hat eine Spannweite von 4,10 m und eine Höhe von 2,50 m.

BOV Wernikow - Übergabe Brücke 03

Die Planungsabstimmung wurden mit der unteren Wasserbehörde, der untere Naturschutzbehörde des Wasser- und Bodenverbandes und der LUGV Zippelsförde vorgenommen. Dadurch konnte auch die Otterwanderung entlang der Glinze berücksichtigt werden. Die gewählten Stahlrohre für den Durchlass sind werkseitig feuerverzinktund epoxidharzbeschichtet. Der Durchlass erhielt ein Holmengeländer als Absturzsicherheit. Notwendige Baumschutzmaßnahmen (Rinden- und Wurzelschutz) wurden integriert. Die Realisierung der Baumaßnahme im Jahre 2013 erfolgte nach öffentlicher Ausschreibung mit Blick auf Umweltschonung. Baubeginn war der 14. Oktober 2013, das Bauende wurde am 27. Januar 2014 erreicht. Den Zuschlag für das wirtschaftlichste Angebot erhielt die Firma Universalbau Perleberg GmbH. Eine ökologische Baubegleitung überwachte die Arbeiten mit Blick auf Umweltschonung. Die Forderung der UNB (Absammeln der Muscheln und Fische im betreffenden Glinzeabschnitt) wurden realisiert. Die Agrargenossenschaft Blesendorf stellte ein zeitweiligen Lageplatz zur Verfügung. Die Abnahme erfolgte am 27.01.14 ohne Mängel.

Für den Bau der Brücke sind vorbehaltlich der Vorlage der Schlussrechnung und deren Prüfung nachfolgende Kosten angefallen:

Bruttogesamtkosten gemäß Fördermittelantrag: 128.041,97 €
Bruttobausumme: 111.858,66 €
Fördermittel lt. Bewilligung: 80.652,72 €
Eigenanteil der Teilnehmergemeinschaft Hier Gemeinde): 47.389,25 €

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