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Gründonnerstag, 24. März 2016 – Anpilgern auf dem Annenpfad – Start in Alt Krüssow

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Eine besonders beliebte Form des Entschleunigens ist das Pilgern. In der Prignitz beginnt am Gründonnerstag mit dem „Anpilgern“ auf dem Annenpfad die Saison.
Der 22 Kilometer lange Rundweg ist nach einer der beliebtesten Heiligen des Spätmittelalters, der heiligen Anna benannt und verbindet das Kloster Stift zum Heiligengrabe, die Wallfahrtskirche St. Annen in Alt Krüssow und die Dorfkirche Bölzke. „Angepilgert“ wird am Gründonnerstag, dem 24. März pünktlich um 10.00 Uhr an der Wallfahrtskirche „St. Anna“ in Alt Krüssow.

Der Verein Wallfahrtskirche Alt Krüssow e. V. begrüßt am Pilgertag die Teilnehmenden vor und in der Wallfahrtskirche St. Anna und verabschiedet sie mit einem Pilgersegen auf den Annenpfad. Bevor es losgeht, kann die fertiggestellte Kapelle, ein Anbau an die Wallfahrtskirche, mit wiederentdeckten Wandmalereien besichtigt werden. Die erste Etappe führt nach Bölzke, das in seiner schön sanierten Fachwerkkirche und dem umgebenden Kirchhof mit einer kleinen Ausstellung über das Pilgerwesen in der Prignitz informiert. Für die Pilgernden wird vor Ort ein Mittagsimbiss angeboten. Entlang der Wegstrecke können die wandernden Pilger auch die neuen Wegmarkierungen des Rundweges inspizieren. Das Kloster Stift zum Heiligengrabe, das Ziel der zweiten Etappe, begrüßt die Pilgernden mit Kaffee und Kuchen, bevor die dritte und letzte Etappe zurück nach Alt Krüssow führt.

Damit der Weg für niemanden zu lang wird, begleitet ein Shuttle-Bus den Pilgertag. Alle, die mit der Bahn an reisen, können am Bahnhof Pritzwalk ab 9.00 Uhr den Shuttle-Bus nehmen, der zwischen Pritzwalk und Alt Krüssow pendelt. Hierfür kann sich unter 03395/ 30 95 90 angemeldet werden.

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Bad Wilsnack war einst eine der bedeutendsten Pilgerstätten Mitteleuropas
Das Anpilgern ist der Auftakt einer für die Prignitz besonders bedeutsamen Tradition. Nach Santiago, Rom und Aachen war der heutige Kurort Bad Wilsnack im Mittelalter eine der bedeutendsten Pilgerstätten Mitteleuropas. Der Wunderblutlegende zufolge wurden hier im Jahr 1383 nach einem Brand der Kirche drei unversehrte Hostien gefunden, die Blutflecken aufwiesen. Schon bald ereigneten sich weitere Wunder. Hunderttausende Menschen aus ganz Europa strömten bis zur Reformation jedes Jahr zu diesem heiligen Ort in der Prignitz.

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