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Heiligengrabe nimmt am Wettbewerb familien- und kinderfreundliche Gemeinde im Land Brandenburg 2011 teil

 

„Ob Familien ihre Zukunft in Brandenburg sehen, hängt neben dem Einkommen ganz stark von den örtlichen Lebensbedingungen ab. Wir wollen Brandenburg zu einer der familienfreundlichsten Regionen entwickeln. Die Kommunen sind dabei entscheidend.“

 

-Familienminister Günter Baaske bei der Eröffnung des Landeswettbewerbes 2011-

 

Bereits zum sechsten Mal findet der etablierte Wettbewerb um den Titel „Familien- und kinderfreundliche Gemeinde“ im Land Brandenburg statt. Dazu hatten Städte und Gemeinden bis zum 15. Juni 2011 die Möglichkeit, Ihre Bewerbung einzureichen. Für die Gemeinde Heiligengrabe hatte Auszubildende Sarah Wegwart die Bewerbung inklusive aller damit verbundenen Vorbereitungen und Maßnahmen erstellt und dabei gleichzeitig vieles im Bereich des Gemeindegebietes noch besser kennen gelernt.

 

Seit der zweiten Junihälfte und noch bis in den September hinein reist nun eine unabhängige Jury in die teilnehmenden Gemeinden und Städte, um sich vor Ort ein Bild über die Familien- und Kinderfreundlichkeit zu verschaffen. Am 31. August 2011 hatte Bürgermeister Holger Kippenhahn die Gelegenheit, Gastgeber für Frau Bianka Petereit als Referatsleiterin beim Städte- und Gemeindebund Brandenburg sowie Frau Ulrike Klevenz aus dem Referat Kindertagesbetreuung beim brandenburgischen Bildungsministerium (MASF) zu sein.

Auf dem eng gesteckten Zeitplan standen neben der Begrüßung sowie Austausch allgemeiner Informationen zur Gemeinde Besuche der KITA „Haus der kleinen Strolche“ in Heiligengrabe, der Ganztagsschule Heiligengrabe, des Vereins-,Freizeit und Kulturzentrums Grabow, des neuen Bürgerhauses in Blumenthal sowie der DörBB-Tenne in Blandikow als Dorfgemeinschaftshaus.

Aus dem Ministerium gab es dann auch ein Gastgeschenk für den Heiligengraber Bürgermeister in Form eines gefüllten Beutels „Lesestart Land Brandenburg“ .

Begruessung-mit-Gastgeschenk-Lesestart-Land-Brandenburg-aus-Ministerium-fuer-Buergermeister-Holger-Kippenhahn-Heiligengrabe

Nach der Begrüßung erläuterte der Bürgermeister den beiden aus Potsdam angereisten Frauen kurz einige grundsätzliche Dinge zur Gemeinde Heiligengrabe, wobei er die drei „K“ in den Vordergrund rückte. Die drei „K´s“ stehen dabei für Kloster (Tourismus), Krono (Industrie und Gewerbe) sowie Kommune (Verwaltung).

Heiligengraber-Buergermeister-Kippenhahn-erklaert-Industrie-und-Gewerbestandort-direkt-am-Autobahndreieck

Im Anschluss an das kurze „Kennenlernen“ fuhr man zur KITA „Haus der kleinen Strolche“, wo die Leiterin Frau Bolduan den Besuch in Empfang nahm und durch die einzelnen Gruppen der Kindertagesstätte führte. Neben der Lese-Oma, die Geschichten aus dem Buch „Erzähl mir vom kleinen Angsthasen“ vorlas, wurden die Gäste aus Potsdam auch noch vom Koch des Hotel und Restaurant „Klosterhof“ überrascht, der als Vater des öfteren gemeinsam mit den Kindern kocht, um Ihnen so auch etwas über gesunde Lebensmittel und Ernährung beizubringen.

Vor-der-KITA-Haus-der-kleinen-Strolche-in-Heiligengrabe

Selbst-zubereitetes-Mittag-wird-in-der-KITA-Heiligengrabe-gegessen

Danach ging es zur Grundschule Heiligengrabe, die ein Ganztags-Schulangebot hat und nur wenige hundert Meter von der KITA entfernt liegt, wo bereits Jugend- und Schulsozialarbeiterin Frau Blum sowie Frau Dahse als Mitarbeiterin im Jugendklub Heiligengrabe sowie koordinierend tätig für das Netzwerk gesunde Kinder warteten.

Einmarsch-in-die-Grundschule-Ganztagsschule-Heiligengrabe

Mobile-Jugend-und-Schulsozialarbeit-Gemeinde-Heiligengrabe-Wettbewerb-familienfreundliche-Gemeinde-2011

Das Vereins-, Freizeit- und Kulturzentrum Grabow (VFKZ) mit Sport- und Reitanlage, Minispielfeld Fußball, Sporthalle sowie Veranstaltungsort für beispielsweise KITA-Olympiade und Fußball-Camp für Kids war der nächste zu besuchende Ort. Der Vorsitzende des SV Grabow Blumenthal, Ralf Lengert, empfing die Gäste, machte Ausführungen zum Vereinsleben sowie sonstigen sportlichen Aktivitäten und führte durch und über die einzelnen Bestandteile der großen Anlage.

Wettbewerb-familienfreundliche-Gemeinde-2011-Heiligengrabe-OT-Grabow-Minispielfeld-Fussball

Die Blumenthaler Ortsvorsteherin Bettina Teiche führte dann durch das erst kürzlich eröffnete neue Bürgerhaus und berichtete mit Stolz über die Aktivitäten rund um das generationsübergreifend nutzbare Domizil von den Anfängen über die Gegenwart bis hin zu optimistisch stimmenden Ausblicken. Im auch mit Hilfe von Mitteln aus der Städtebauförderung saniertem Gebäude des ehemaligen Sägewerkes hat auch der Gewerbetreibende Mario Schimmelpfennig einige Räume angemietet und betreibt neben einem kleinen Schankraum auch einen sogenannten Dorfkonsum, wie man ihn heutzutage nur noch selten findet und der einem beim Betreten ein Stück weit auch an längst vergangene Zeiten zurückerinnern läßt.

Kleiner-Dorf-Konsum-im-Buergerhaus-Blumenthal-Gemeinde-Heiligengrabe

Ortsvorsteherin-Bettina-Teiche-erklaert-Bild-im-Buergerhaus-Blumenthal-gemeinde-Heiligengrabe-im-Rahmen-des-Wettbewerbs-familienfreundliche-Gemeinde-2011

Zum Abschluß ging es noch schnell in die DörBB-Tenne Blandikow als weiteres Dorfgemeinschaftshaus in einem etwas kleinerem Ortsteil der Gemeinde.

In der Kürze der Zeit konnte so ein kleiner Teil der Aktivitäten und des Erschaffenen im Gebiet der Gemeinde Heiligengrabe vermittelt werden, was junge Familien zum Verbleib oder gar Zuzug bewegen könnte. Einige Dinge konnten dabei nur angerissen werden, so beispielsweise die finanzielle Förderung von Wohneigentum oder die guten Chancen im Bereich Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten, die sich auf den gesamten Bereich rund um das Autobahndreieck Wittstock/Dosse erstrecken.

Nach diesem Tag, an welchem sich die Gemeinde Heiligengrabe hoffentlich als familien- und kinderfreundlich präsentieren und somit die eingereichte Wettbewerbsbewerbung mit Leben füllen konnte, bleibt abzuwarten, wie die Jury Ende September entscheiden wird. Die Preisverleihung der 2011er Gewinner wird in jedem Fall am 17. November in Potsdam stattfinden. Bürgermeister Holger Kippenhahn drückt die Daumen für seine Gemeinde, um Heiligengrabe in der Zukunft noch kinder- und familienfreundlicher gestalten zu können.

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