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Schinkelkirche Glienicke – Fotoimpressionen vom Festgottesdienst zur Orgelrestaurierung

16-Festgottesdienst-Orgelrestaurierung Schinkelkirche-Glienicke 25.10

Der Förderverein Schinkelkirche Glienicke e. V. hat die Lütkemüller-Orgel sanieren lassen. Das Instrument wurde nun wieder an seinem historischen Standort aufgestellt. Kantor Uwe Metlitzky merkte man die Freude beim Spielen vieler geistlicher Titel an und er präsentierte stolz den Klangkörper.

17-Festgottesdienst-Orgelrestaurierung Schinkelkirche-Glienicke 25.10

Friedrich Hermann Lütkemüller (* 16. Februar 1815 in Papenbruch; † 19. Oktober 1897 in Wittstock/Dosse) war ein deutscher Orgelbauer. Sein 200. Geburtstag wird in diesem Jahr in der Gemeinde Heiligengrabe und darüber hinaus und natürlich insbesondere in seinem Geburtsort Papenbruch feierlich begangen.

19-Festgottesdienst-Orgelrestaurierung Schinkelkirche-Glienicke 25.10

Pfarrer Björn Brunnemann machte im Rahmen des Gottesdienstes freudig auf die Bedeutung der Orgel als „Königin der Instrumente“ – im Fall von Glienicke als „Prinzessin“ – aufmerksam.

04-Festgottesdienst-Orgelrestaurierung Schinkelkirche-Glienicke 25.10

Das Instrument, welches jetzt gefeiert wurde, hat Lütkemüller im Jahr 1870 erstellt. Knapp 10.000 Euro, die insbesondere aus Lottomitteln des Landes Brandenburg finanziert wurden, hat die aufwändige Restaurierung durch Orgelbauer Andreas Arnold aus Plau am See gekostet. Ingrid Blüschke vom Förderverein bedankte sich sehr herzlich für die gewährte Unterstützung.

09-Festgottesdienst-Orgelrestaurierung Schinkelkirche-Glienicke 25.10

21-Festgottesdienst-Orgelrestaurierung Schinkelkirche-Glienicke 25.10

Die Schinkelkirche in Glienicke bei Zaatzke geht auf den Entwurf von Karl-Friedrich Schinkel zurück, der eigene Zeichnungen anfertigte und anordnete, dass die neue Glienicker Kirche „den Character einer kleinen Kapelle erhält und in ihrer einfachen achteckigen Form durch ihre spitze Zusammenziehung den Thurm zugleich bildet“. Die Bauarbeiten dauerten – inklusive Innenausbau und Ausmalung – von 1815 bis 1817. Dabei mussten die Bauern und Tagelöhner aus Glienicke nicht nur Hand- und Spanndienste leisten, sondern zusätzlich den Maurern und Zimmerleuten Unterkunft stellen, was „ein Strohlager mit Kopfkissen“ einschloss.

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