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Stürme „Xavier“ und „Herwart“ – eine Heiligengraber Bilanz

Das Sturmtief „Xavier“ traf die Gemeinde Heiligengrabe mit orkanartigen Böen und Windgeschwindigkeiten bis zu 110 km/h trotz Wetterwarnung heftig. Die Freiwilligen Feuerwehren rückten mit allen verfügbaren Kräften aus und beseitigten am 05. und 06.10 die Beeinträchtigungen an Straßen und Wegen um die Verkehrssicherheit herzustellen. Die weiteren Arbeiten wurden durch den Bauhof in übernommen.

Der Sturm „Herwart“ mit ebenfalls orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 90 km/h traf die Gemeinde erneut, wo wiederum die Freiwilligen Feuerwehren ausrücken mussten um Wege und Straßen zu beräumen.

Insbesondere waren die südlichen Bereiche der Gemeinde betroffen (Blumenthal, Grabow, Königsberg, Dahlhausen, Rosenwinkel), wo auch mit den Beräumungen der Sturmschäden durch den Bauhof begonnen wurde.

Der Sturm „Herwart“ traf wieder die südlichen Bereiche, so dass die bereits beräumten Bereiche erneut beräumt werden mussten. Die meisten Arbeiten sind nunmehr durch den Bauhof abgeschlossen.

Allen Helferinnen und Helfern, die in diesen Stunden und Tagen ohne viel Aufhebens für ihre Mitmenschen aktiv waren, sei an dieser Stelle im Namen des Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Hans-Heinrich Grünhagen, und des Bürgermeisters, Holger Kippenhahn, ein großer Dank ausgesprochen.

Insgesamt waren 148 Bäume im gesamten Gemeindegebiet durch die beiden Stürme derart in Mitleidenschaft gezogen, dass diese entweder bereits umgefallen waren bzw. im Nachgang, aufgrund der zu wahrenden Verkehrssicherungspflicht gefällt werden mussten.

Die Anzahl der Bäume entspricht nur der Zahl der Bäume die komplett gerodet werden mussten. Astausbrüche, Kronenschäden usw. sind hier nicht berücksichtigt. Es sind ausschließlich Bäume im Eigentum der Gemeinde aufgenommen worden.
Bäume an Landesstraßen, Kreisstraßen, Wäldern, Privatgrundstücken sind nicht erfasst worden.

Auffällig ist, dass insbesondere alte und gesunde Eichen betroffen waren (Stieleiche 68 Stk = 46 %).

Sicherlich hat die im ersten Sturm noch vorhandene Belaubung und der aufgeweichte Boden dazu beigetragen, jedoch scheint das Fehlen der Pfahlwurzel bei den Eichen ursächlich zu sein.

Christian Duchrau

SB Bauamt der Gemeindeverwaltung Heiligengrabe

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