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Verwaltungsstrukturreform – Kreisgebietsreform – Gemeinsame Positionierung aller Hauptverwaltungsbeamten des Landkreises OPR

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Neuruppin muss Kreisstadt bleiben!
Die geplante Kreisgebietsreform der Landesregierung wird von allen kommunalen Spitzenverbänden einhellig abgelehnt. Sollte die Landesregierung – entgegen dieser Empfehlungen – trotzdem eine Kreisgebietsreform durchführen und damit eine Fusion von Prignitz und Ostprignitz-Ruppin unausweichlich werden, steht eines fest: Die Fontanestadt Neuruppin muss auch in einem neuen Großkreis Kreisstadt bleiben.
Es gilt nach wie vor der Leitsatz „Stärken stärken“.

Denn bei der Frage der Kreisstadt geht es nicht nur um die Kreisverwaltung:
. Es geht um den Fortbestand und die weitere Entwicklung eines starken Standorts und der gesamten Umgebung im Ruppiner Land und der Ostprignitz.
. Es geht darum, ob die einwohnerstärkste Stadt im Nordwesten eines wesentlichen Dienstleistungsangebots beraubt wird.
. Es geht darum, ob eine Verwaltung zur Kompensation von Entwicklungs- und Strukturschwäche aus einem gut funktionierenden Organismus herausgelöst werden soll.
. Es geht nicht nur darum, ob und wie viele Arbeitsplätze durch einen Kreissitz gewonnen oder verloren werden. Entscheidend sind die Effizienz von Strukturen der Verwaltung, Justiz und Polizei sowie das Vorhandensein von guter Infrastruktur und einem Entwicklungspotential.
. Der Verwaltungs-, Justiz- und Polizeistandort Neuruppin darf nicht durch eine Herauslösung der Kreisverwaltung mittel- und langfristig geschwächt oder in seinem Bestand gefährdet werden.

Die Fontanestadt Neuruppin steht als Mittelzentrum für
. gute Erreichbarkeit über Autobahn und Regionalbahn
. optimale Infrastruktur für Behörden
. engen Kontakt zur Wirtschaft und Verbänden
. die Entwicklung zu einem Hochschulstandort aus eigener Kraft
. Kultur auf höchstem Niveau und enorme touristische Anziehungskraft
. Gesundheitsstandort mit einem Schwerpunktkrankenhaus und einer Medizinischen Hochschule.

Die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Landkreises Ostprignitz-Ruppin betrachten die Forderungen aus der Prignitz und Perleberg mit großer Sorge für den Standort Neuruppin. Die Kreissitzfrage darf nicht mit einem politischen Zugeständnis beantwortet werden.
Sie unterstützen die Fontanestadt Neuruppin und den Kreistag des Landkreises Ostprignitz-Ruppin in ihrer Forderung, dass Neuruppin auch in einem neuen Großkreis Kreisstadt bleiben muss.

Neuruppin, 31. Mai 2016

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