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Neue Äbtissin im Kloster Heiligengrabe – Erika Schweizer folgt Friederike Rupprecht

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Dr. Erika Schweizer ist die neue Äbtissin im Kloster Stift zum Heiligengrabe. Mit einem Festgottesdienst ist sie in ihr Amt eingeführt worden. „Sie haben von Anfang an diesen Ort als Kraftort erfahren und bezeichnet“, gab Kirchenpräsident Christian Schad der neuen Äbtissin am Sonntag auf den Weg. „Als Ort, der seit Jahrhunderten durchbetet ist, getränkt mit dem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit, erfüllt von der Dynamik des Evangeliums.“ Die 58-jährige Pfarrerin aus Westfalen tritt die Nachfolge von Friederike Rupprecht an, die mit 75 Jahren in den Ruhestand verabschiedet wurde.

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Dr. Friederike Rupprecht hatte das Kloster mehr als 14 Jahre lang als Äbtissin geleitet. „Dank ihrer Initiative wurden Ausstellungen und Museumsbereiche neu entwickelt, die Stiftsbibliothek fortgeführt sowie eine Vielzahl an meditativen Veranstaltungen etabliert“, würdigte Kulturministerin Sabine Kunst (SPD) die 75-Jährige. Im vergangenen Sommer hatte Ministerpräsident Dietmar Woidke die Äbtissin mit dem Verdienstorden des Landes ausgezeichnet.

In einem gemeinsamen Grußwort würdigten Egmont Hamelow und Holger Kippenhahn als Bürgermeister in der Amtszeit von Friederike Rupprecht die herausragenden Leistungen der Altäbtissin:

„Frau Dr. Rupprecht gehört zu den Menschen, die unsere Gemeinde – unsere Region geprägt hat. Wichtige Stationen der Zusammenarbeit waren u. a. die Öffnung des Klosters auch für weltliche Veranstaltungen, die Tour de Prignitz, die Einbeziehung des Klosters in die strukturelle Entwicklungsplanung der Gemeinde oder auch Kloster- und Weihnachtsmärkte und die Einrichtung eines Trauzimmers im Kloster. Der gemeinsame Förderverein mit Unternehmen der Region zur Stärkung des Kultur- und Museumsstandortes im Kloster ist ein gutes Beispiel für die vermittelnde Kraft von Frau Dr. Rupprecht.

Unter ihrer Führung gab es mit dem Kloster Stift immer eine überaus angenehme Zusammenarbeit, die gar keine anderen Ergebnisse zuließ – als die, auf die wir heute mit Stolz und Dankbarkeit zurückblicken können. Sie hat es geschafft, die Kräfte in und um das Kloster herum so zu bündeln, dass viele Dinge erfolgreich umgesetzt werden konnten wie z. Bsp. die Sanierung der baulichen Anlagen oder auch die Aktivierung des klösterlichen Lebens. Sie hat dem Kloster eine neue Prägung verliehen, ohne die Kernaufgaben eines Klosters zu vernachlässigen. Mit der Übergabe der Aufgabe nun etwas mehr Zeit für sich selbst.“

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Die aus Paderborn stammende Theologin Schweizer war nach ihrer Ausbildung als Gemeindepfarrerin im westfälischen Warendorf und in Münster tätig. In den vergangenen sieben Jahren arbeitete sie als Seelsorgerin in einer Psychiatrie.

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