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Wernikow

Logo WernikowWernikow wurde erstmals 1324 unter dem Namen „Wernekowe“ urkundlich erwähnt. Von 1417 bis zum Jahr 1571 befand sich der Ort im Besitz des Bischofs von Havelberg, in den Jahren 1571 bis 1872 im kurfürstlich/königlichen Amt Wittstock.

Im Zuge der brandenburgischen Gemeindegebietsreform im Jahr 2003 wurde die bis dahin selbständige Gebietskörperschaft  Wernikow  zum Ortsteil der neu gebildeten Gemeinde Heiligengrabe.  Wernikow ist 683,42 ha groß, dies entspricht 3,79 % der Gesamtfläche der Gemeinde Heiligengrabe.

1993 wurde Wernikow in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen. Heute kann sich Wernikow als ein Dorf mit einem schönen Ortsbild, das seinen landschaftlichen Charakter bewahrt hat, präsentieren. Erwähnt seien hier nur das liebevoll sanierte Feuerwehrgebäude und das Torwächterhäuschen an der „Alten Schule“.

In Wernikow sind mehrere landwirtschaftliche Betriebe und zwei Gaststätten ansässig.

 

Denkmale und Sehenswürdigkeiten

alter gemauerter Torbogen WernikowMittelpunkt von Wernikow ist das reizvolle Ensemble um die aus dem 13. Jahrhundert stammende Feldsteinkirche, mit der liebevoll restaurierten „Alten Schule“ und dem Feuerwehrgerätehaus.

Die kleine rechteckige Feldsteinkirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Der quadratische Westturm wurde aus Backstein 1890 neu erbaut, da der alte im Jahr 1818 abgebrannt war. Das mittelalterliche Seitenportal ist gestuft. In den restaurierten Fenstern Scheiben, die mundgeblasen sind, befinden sich in den nördlichen Fenstern vier originale Wappenscheiben aus dem 17. Jahrhundert.

1902 erhielt die Kirche eine Orgel, die der Orgelbauer Hollenback aus Neuruppin erbaute. Ab 1917 läutete nur noch die kleine Glocke, da die große Glocke im Ersten Weltkrieg für die Waffenherstellung geopfert wurde. 1921 erhielt die Kirche zwei neue Glocken. Das Tor aus Granitblöcken vor dem Eingang der Kirche wurde 1932 als Ehrenmal für Kriegsopfer eingeweiht.

Kirchturm Wernikow

Die Gründung der Schule ist nicht zu ermitteln. Nach der Schulschließung wurde sie als Wohnhaus genutzt. Durch den Heimatverein e.V. Wernikow wurde in viel Eigeninitiative der Umbau 2003 bis 2005 ermöglicht. Heute erstrahlt die „Alte Schule“ als Bürgerbegegnungsstätte in neuem Glanz.

Das Torwächterhäuschen diente früher dem Nachtwächter als Unterstand und Schutz vor Regen, Sturm und Schnee.

Die Freiwillige Feuerwehr (heute örtliche Feuerwehreinheit)  Wernikow besteht seit 1913. Früher diente das Feuerwehrgerätehaus nicht nur als Unterstellmöglichkeit für die Feuerwehrausrüstung. Ein „Knast“ befand sich ebenfalls darin, später auch die Leichenhalle.

Haus Wernikow

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